Ausstellungen
Im Kulturspeicher Dörenthe präsentieren wir regelmäßig spannende Ausstellungen regionaler und überregionaler Künstlerinnen und Künstler. Entdecken Sie aktuelle Werke, erfahren Sie mehr über kommende Projekte und lassen Sie sich von der Vielfalt der Kunst inspirieren.
Spurenfindung und andere Wirklichkeiten | Christian Geißler und Franka Boltz
14. März bis 12. April 2026
Vernissage
Samstag, 14. März, 18:00 Uhr
jeden Samstag und Sonntag, 14:00 - 18:00 uhr
(ab 15. März)
Christian Geißler ist Bildhauer und Maler und arbeitet seit 1980 freiberuflich. Sein künstlerisches Schaffen umfasst Skulpturen aus Holz, Stein, Metall und Keramik ebenso wie Malerei, Zeichnungen und Drucktechniken. Neben freien Arbeiten realisiert er auch kunsttechnische Auftragsarbeiten.
Franka Boltz arbeitet mit Malerei und Zeichnung. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit sind Szenerien, Fundstücke und Objekte aus der alltäglichen Lebenswirklichkeit, die sie seriell untersucht.
So entstehen sowohl spontane, kleinformatige Arbeiten auf Papier als auch größere Leinwandarbeiten, die sich über längere Zeiträume entwickeln. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Schichtungen, Überlagerungen und räumlichen Beziehungen. Durch den Einsatz von Materialien wie Glas, Transparentpapier und Folien erweitert sie den Bildraum und erforscht das Zusammenspiel von Fläche, Tiefe und Transparenz.
BEGEGNUNGEN | Gabi Dahl und Andreas Worsmer
01. bis 31. Mai 2026
Vernissage
Freitag, 01. Mai, 11:00 Uhr
jeden Samstag und Sonntag, 14:00 - 18:00 uhr
(ab 02. Mai)
Gabi Dahl - Grafiken / Holzschnitte
Die Druckgrafikerin Gabi Dahl, geboren in Stuttgart und ausgebildet an der Kunstakademie Stuttgart, lebt und arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre in Marl und Herten. Ursprünglich aus der Malerei kommend, hat sie etwa seit 2011 den Holzschnitt für sich entdeckt – und interpretiert diese jahrhundertealte Technik auf bemerkenswerte Weise neu.
Dahl präsentiert teils großformatige, mehrteilige Holzschnitte, darunter Arbeiten, die während ihrer Artist-in-Residence-Zeit auf Island im Herbst 2025 entstanden sind. Die Kraft der nordischen Landschaft, in die sie mehrere Wochen eintauchen konnte, prägt ihre aktuellen Werke deutlich.
Ihre Holzschnitte zeichnen sich durch eine enorme Dynamik und malerische Ausdruckskraft aus, die die vermeintliche Starrheit des traditionellen Holzdrucks vergessen lässt. Schwungvolle, japanisch anmutende Tuscheskizzen dienen ihr als Ausgangspunkt – und werden mit dem Messer ins Holz übertragen, ohne die Leichtigkeit der ursprünglichen Linien zu verlieren. Fein herausgearbeitete Strukturen und subtile Verläufe verleihen den Werken besondere Tiefe und Atmosphäre.
Andreas Wormser - Holzskulpturen
Die abstrakten Holzskulpturen von Andreas Wormser erkunden das Material Holz in all seinen gestalterischen Möglichkeiten. Einige Werke sind geprägt von weichen, fließenden Rundungen, andere erinnern mit ihren klaren Kanten fast an architektonische Formen. Allen Skulpturen gemeinsam ist die spannungsreiche Balance zwischen Ruhe und Dynamik.
Ein wiederkehrendes Element in Wormsers Arbeiten sind Höhlungen und Durchbrüche, die das Spiel mit Licht und Schatten einbeziehen und dem Werk zusätzliche Tiefe verleihen. Andere Objekte wirken durch ihre kompakte Präsenz, bei der die natürliche Wärme des Holzes, seine Maserungen und farblichen Nuancen das Erscheinungsbild bestimmen.
Wormser lässt bewusst die Geschichte des Materials sichtbar: Risse, Pilzspuren oder Holzwurmgänge werden nicht kaschiert, sondern als Zeichen von Lebendigkeit integriert. Sie ergänzen die abstrakten Formen um eine authentische, naturbelassene Komponente und machen jede Skulptur zu einem einzigartigen Dialog zwischen Form und Natur.


