Ausstellungen 2020

Ausstellungen 2020

23. Februar - 08. März 2020
Eröffnung am 23. Februar  I   11.00 Uhr
TaNDem-Projekt  I  EnergieKultur
der niederländischen Künstlerin Eva Meijer und der deutschen Historikerin Alexandra Bloch-Pfister.
In diesem Projekt näheren sich die beiden Ausstellenden dem Thema Energiekultur auf Ihre jeweils ganz spezifische Weise.
Das Projekt wird gefördert durch die EUREGIO und INTERREG.
Studien zum Projekt durften sowohl bei der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH, als auch beim Energiepark Saerbeck realisiert werden.

14. März - 05. April 2020
Vernissage 14. März  I   18.00 Uhr
ATEM  -  Fülle des Augenblicks    I   Rüdiger Wilde

ABGESAGT - WIRD AUF UNBESTIMMTE ZEIT VERSCHOBEN!

UPDATE:  Die Ausstellung öffnet einmalig am Wochenende 23. /24. Mai 2020 jeweils in der Zeit von 14 - 18 Uhr!
                       Im Vorfeld der Coronapandemie aufgebaut, konnte die Ausstellung dann aber nicht eröffnet werden.
                       Kurz vor dem Abbau, erlauben uns die Lockerungsmaßnahmen nun aber doch ein Wochenende Live-Dabei-Sein.
                       Aktueller denn je, das Thema Atmen. Rüdiger Wilde ist an beiden Öffnungstagen in der Ausstellung und freut
                       sich mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

                       Bitte achten Sie beim Besuch auf die aktuellen Abstandsregeln und das Tragen eines Mund-/ Nasenschutzes.

                       Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Luftholen Kunst schnuppern.

Rüdiger Wilde (*1950 in Lüdenscheid) hat mehrfach studiert. Zunächst Kunst, Design und Kommunikation, später Architektur.
Im Kulturspeicher Dörenthe zeigt Rüdiger Wilde aktuelle Arbeiten zum Thema ATEM.

Unter nachstehendem Link können Sie trotz geschlossener Räumlichkeiten in die Ausstellung schauen und einen Einblick in die  spannenden Arbeiten von Rüdiger Wilde erhalten:  
ivz-aktuell.de, 14.4.2020 – Linda Braunschweig und Ralph Chudzinski (Bericht)© ivz.medien GmbH & Co. KG, 
alle Rechte vorbehalten  
ivz-aktuell.de, 14.4.2020 – Linda Braunschweig und Ralph Chudzinski (Bericht)© ivz.medien GmbH & Co. KG, 
alle Rechte vorbehalten  
ivz-aktuell.de, 14.4.2020 – Linda Braunschweig und Ralph Chudzinski (Bericht)© ivz.medien GmbH & Co. KG, 
alle Rechte vorbehalten  
Das Material wurde uns freundlicherweise von der ivz.medien GmbH & Co.KG zur Verfügung gestellt, der Bericht und die Videos zur Ausstellung sind am 14.04.2020 in der Ibbenbürener Volkszeitung erschienen.
Rüdiger Wildes Periodische Malerei
(von Fabian Paffendorf)
Das Sein im Hier und Jetzt als künstlerischer Ausdruck
Atem - Die Fülle des Augenblicks
Das Sein als Wille sich in der Welt entfalten zu können, beschäftigt seit tausenden von Jahren die
großen Denker. Existenzialphilosophen wie Sören Kierkegaard, Martin Heidegger oder Jean Paul
Sartre nahmen die losen gedanklichen Fäden auf, die seit der griechischen Antike von Vordenkern
wie Heraklit gesponnen worden waren. Der Mensch, er fragt schon immer danach, wer er ist, wie
er in die Welt kam und wozu er hier ist. Was für eine Konstruktion ist die Welt, die ihn umgibt? Und
was findet er darin vor? Wie kann er sich entfalten, in einer von Zeit und Raum definierten
Wirklichkeit, in die er geworfen wurde?
Das künstlerische Schaffen Rüdiger Wildes basiert auf dem Hinterfragen eines Willens zum Sein
und dem Versuch, das In der Welt Sein des Künstlers über den kreativen Prozess hinaus auf
einem Trägermedium visuell einzufangen. Das Papier wird zum Lebensraum. Farben symbolisieren
den steten Wandel, der mit Pinsel aufgetragen, dem Chaos neue Ordnung gibt. In der Periodischen
Malerei geht es dem Künstler darum, unwiederbringliche Momente der eigenen Existenz innerhalb
eines kreativen Prozesses festzuhalten. Eine Möglichkeit dessen, fand Rüdiger Wilde in Form des
Tai Chi und der seiner Ausdrucksform nach Vorbild der chinesischen Kalligrafie.
In der Formenfolge des asiatischen Schattenboxens Tai Chi werden Schlagbewegungen mit einem
kraftschöpfenden Einatmen (Kompression) vorbereitet, das vorwärtsstrebende Freisetzen der
Energie dann vom Ausatmen (Expansion) begleitet. Diesen Kraftfluss des Chi überträgt Wilde in
die Malerei. Der farbgefüllte Pinsel wird von oben herab auf das Papier aufgesetzt, und unter
langsamem Ausatmen, ruhig und gleichmäßig bis zum Abheben geführt. Das nach Einander der
Atemzüge ist ununterbrochen. Kein Atemzug darf in der sichtbar gemachten Reihung fehlen. Dies
erfolgt so, dass die Fortsetzung jeder Bewegung, um Farbe aufzunehmen wieder in den nächsten
Atemzug übergeht. Der Energiefluss des Ying und Yang, entsprungen aus der Unendlichkeit, dem
ungeordneten Chaos, ist der Zugang zur Periodischen Malerei. Beim Versuch Farbstriche
nebeneinander abzustufen, das konzentrierte Tun eines zufälligen Moments im Wechselspiel des
Atems einzufangen, entsteht im Schaffensprozess eine meditative Situation. Die Einzigartigkeit
jedes Atemzuges, der das Ziehen eines jeden Pinselstrichs begleitet, macht den Strich zum Unikat.
Das Bild selbst wird so zu „der Zeit“ unterworfenen Summe von einzigartigen Lebensmomenten
ein Zeugnis von Projektion von Bewegungen und Energie.
Wildes Periodische Malerei ist Aufforderung dem Atem Aufmerksamkeit zu schenken, ihn zu
„betrachten“, seine Korrespon denz mit dem Denken und Tun zu entdecken. Die Symbolik der
Strichführung wird zum Dokument des Augenblickes der Selbstreflexion des Malers. Zeit, Raum, a
priori und a posteriori einer bisher gelebten Existenz bis zum jeweiligen Moment des Schaffens
fallen zusammen, manifestieren sich im Jetzt. Der Farbauftrag ist Spiegelfläche des Lebens und
der Gedanken ein Versuch, ein Weltbild in komprimierter Form zum Ausdruck zu bringen.
Rüdiger Wilde über die Periodische Malerei: „Meine Arbeiten wirken zunächst als reine
Information, interpretierbare Ikonographie. Da gibt es aber auch eine vorangestellte Ebene, die
notwendige narrative Prämisse zum Erfassen der Nachricht, die dem Betrachter den Bezug zur
Periodischen Malerei vermittelt.“

01. Mai. - 31. Mai 2020
Vernissage 01. Mai   I  11.00 Uhr
Was spürst Du?   I   Künstlerinitiative Outsider ART

BEREITS JETZT:  ABGESAGT !
Solidartät:  Die Künstler möchten auf keinen Fall Risikogruppen gefährden.

20. Juni - 19. Juli 2020
Vernissage 20.06.  I  18.00 Uhr
komisch aber nicht lustig  I  Lichtbildwerkgemeinschaft Weiser - Börstinghaus

ABGESAGT

EINE FOTOAUSSTELLUNG
Häufig sind es ganz banale Situationen, Motive oder Begebenheiten des Alltags, die uns zum Schmunzeln bringen, obwohl diesen Szenen eigentlich gar nichts Lustiges anhaftet.
Bei genauerer Betrachtung entpuppen sie sich als eher komisch oder gar tragisch.
Das liegt daran, dass Tragik und Komik eine gemeinsame Wurzel haben:  Die Inkongruenz der Dinge!

Genau diese fehlende Übereinstimmung dessen, was wir sehen und dessen, was wir empfinden, ist Gegenstand dieses fotografischen Projekts. Wortspielereien im Sinne einer Verunstaltung, Negierung oder Aufhebung dessen, was wir als Realität wahrnehmen, pointieren die gezeigten Fotografien, beziehen sich in humoristisch-satirisch gemeinter Weise auf ernst gemeinte visuelle Inhalte und ermöglichen an mancher Stelle erst das Entstehen von komischen Effekten.

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