„Gemischtes Doppel“ Thomas M. Hartmann – Michael Switek

Ausstellung zweier befreundeter Künstler – Malerei und Plastik                                                  – ein künstlerischer Austausch

Vernissage: 24. März 2018 –  18:00 Uhr
Ausstellungsdauer 24. März. – 22. April 2018

Thomas M. Hartmann, Mettingen und Micheal Switek, Köln ergänzen sich in Ihren Arbeiten so perfekt, dass der Betrachter meinen könnte, sie teilen sich ein Atelier.

Hartmann Switek

Thomas M. Hartmann geb. 1946 in Iserlohn, Studium in Münster und Würzburg, Mitglied der „Welbergener Kreises“, hat sein künstlerisches Schaffen auf zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in der Region, wie auch im gesamten In- und Ausland dem Besucher präsentiert. Seine künstlerischen Objekte entstehen aus vorgefundenen Spuren und Zeichen der Natur oder aus Resten einer vergangenen menschlichen Wirklichkeit. Themen seiner Arbeiten sind die Grundlagen der Werdens und Vergehens und die Entfremdung des Menschen von seinen natürlichen und ideellen Ressourcen. Zu seinem Schaffensprozess sagt er selbst: „Die Begegnung oder besser die Konfrontation mit moderner Kunst kann bewirken, dass ich in meiner Sicherheit verunsichert werde oder in meiner Unsicherheit versichert. Zeitgenössische Kunst ist der unverfälschte Ausdruck unseres Erlebens dieser Epoche mit all ihren Widersprüchen und Krisen, ihren politischen und sozialen Umbrüchen.“

Michael Switek, geb. 1949 in Werl/ Westfalen, 1975 Promotion zum Dr. med. Dent, berufliche Tätigkeit als Zahnarzt mit eigener Praxis – seit 1985 eigene plastische Arbeiten, Weiterbildungen, seit 2011, eigenes Atelier in Köln. Der Werkstoff Ton und der Zugriff mit den Händen ist Switeks zentrales Thema. Dabei sprechen ihn Formen und Dinge, als gelebte Vergangenheit an. Eher intuitiv bearbeitet er das Material so lange, bis ihm das Ergebnis „richtig“ erscheint. Neben seinen intuitiven Arbeiten gibt es auch immer wieder Arbeiten und Werkgruppen, die gezielt und rational ein Thema behandeln; dabei stehen oft abstrakte Themen wie Struktur, Oberfläche, Textur aber auch Sprache im Fokus. Ein Grundsatz seiner Arbeiten ist der des (rational) Unzensierten. „Alles was sich innerlich zeigt darf Gestalt annehmen. Es gibt kein richtig oder schön, es ist da, ohne das ich es bewerten muss“ beschreibt Switek sein Werken.